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Sarntaler Skidurchquerung 2009 - Villander Alm nach Sterzing Da ich mich diesen Winter noch nicht besonders mit Skitouren hervorgetan hatte, war ich ganz froh, dass ich mich noch recht spontan bei Rainer und Björn für eine Skitour für 4 Tage quer durch die Sarntaler Alpen einklinken konnte. Die Tour führt von der Villander Alm nach Reinswald dann übers Plankenhorn vorbei an der Kassianspitze nach Durnholz. Weiter übers Durnholzer Jöchl nach Pens und zum Schluss übers Penser Joch nach Sterzing. Wir hatten genial schönes Wetter für die Tour (abgesehen von dem Föhnsturm) und 4 echt tolle Tage. Diese Tour hat die folgenden 4 Etappen:
Die Runde war eigentlich für 5 Tage geplant und sollte am Ende noch ins Waltental und von dort weiter nach Ratschings gehen. Unterwegs haben wir uns dann aber entschieden, doch die klassische Variante übers Penser Joch nach Sterzing zu machen. Wenn man wie wir den Zug von Sterzing nach Klausen nehmen will, sollte man möglichst schon um 8:23 in Sterzing sein - denn der nächste Zug fährt erst 9:57 Karten Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:
Hinweis: Natürlich habe ich nicht das gesamte Program aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte. Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt! GoogleMap Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 1176 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt! Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren. Hier gibt es Infos zu allen waypoints dieser Tour: Waypoinlist |
Tour Datum: 17/03/2009 Besucher heute : 1
gestern : 1
gesamt : 271 seit 09.2009
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Touren in der Nähe
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Beschreibung Hier die Beschreibung der einzelnen Etappen |
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Etappe 1: Villander Alm - Gasteiger Sattel - Totenkirchl - Reinswald ⇒15km; ∠845Hm; Θ5:20h |
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Los geht die Tour an der Gasser Hütte auf der Villander Alm. Von dort geht man gemütlich auf der Langlaufloipe immer rund um den Einschnitt auf den Gasteiger Sattel (2057m) zu. Oben dann ein Stück entlang des Rückens in Richtung Villander Berg. Eigentlich wollten wir noch weiter rauf zum Villander Berg. Da wir aber schon recht spät dran waren, haben wir das Stück ausgelassen. Am Rittner Bildstock (2149m) kann man dann entweder gleich durch den Einschnitt auf die Villander Alm abfahren oder besser ein Stück weiter links über einen kurzen Hang. Dann wieder auffellen und links rauf zum Totenkirchl (2186m) aufsteigen. Hier hat man einen tollen Blick über die Villander Alm bis hinüber in die Dolomiten über Peitler Kofel, Geisslerspitzen, den Sellastock, Lang- und Plattkofel, den Schlern und bis zum Rosengarten ... und das bei dem Wetter war einfach perfekt. Die Abfahrt zum Schwarzen See ist kurz und nicht besonders anspruchsvoll - dann nochmal ein kurzer Aufstieg über den Rücken, der quer vor einem liegt. Bis zur Gschwendt Alm dann eine schöne Abfahrt auf Nordhängen bis zur Waldgrenze. Der Rest runter bis Reinswald (1490m) ist dann ein mühsamer, z.T. enger Wanderweg, auf dem die Abfahrt uns mehr Kraft kostete als der ganze Rest vom Tag.
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Etappe 2: Reinswald - Plankenhorn - Kassianspitze - Durnholz ⇒18km; ∠1322Hm; Θ9:10h |
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Von Reinswald wollten wir eigentlich die ersten 600Hm mit der Gondel in Richtung Pichlberg machen - nur leider fuhr die an dem Tag wegen dem Föhnsturm nicht. Also nach einer Stunde unentschiedenem Warten auffellen und über die Skipiste rauf bis zur Pichlberghütte (2150m). Unser nächstes Ziel war der Grat zwischen Pichlberg und Plankenhorn. Die Route führt zunaechst hoch zum Plattsee und von dort noch das Stück rauf zum Grat unterhalb des Plankenhorns. Wir wollten uns mal anschauen, ob es nicht möglich wäre dort direkt nach Durnholz abzufahren ... war es aber nicht! Die Einfahrt in die Rinne wäre evtl. an einer Stelle möglich gewesen (der Rest war eine 5m hohe Wächte). Aber auch der Hang darunter sah extrem steil und felsdurchsetzt aus und hat uns nicht wirklich animiert da weiterzumachen. Also mit viel queren wieder runter in Richtung Gedrumsee und dann in Richtung Kassianspitze (2581m) aufsteigen. Für den Gipfel hat es mal wieder von der Zeit nicht mehr gereicht, denn mittlerweile war es schon 17:00 als wir am Grat waren. Die Abfahrt dann ins Großalmtal war noch richtig schön - hätte ich nicht erwartet bei dem Sturm. Unten raus war wieder der übliche Ziehweg mit einigen kurzen Gegenanstiegen, die natürlich Björn mit seinem Board ganz schön auf die Nerven gingen. Ab dem Ladstätter mussten wir den Rest auf der Strasse bis Durnholz laufen.
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Etappe 3: Durnholz - Durnholzer Jöchl - Pens ⇒8km; ∠833Hm; Θ4:10h |
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In Durnholz (1558m) startet die Aufstiegsspur zum Durnholzer Jöchl genau gegenüber dem Jägerhof. Der Südhang ist durchgehend recht steil aber war auch bei den Bedingungen problemlos zu begehen. Oben vom Durnholzer Jöchl (2235m) konnte man dann gut die Rinne einsehen, die wir uns als Alternative am Tag zuvor angeschaut hatten. Nur gut, dass wir es gelassen haben ... Die Abfahrt in Richtung Pens war dann die beste der ganzen Tour. Zuerst geht es auf dem Ferner ohne viel Gefälle ein Stück nach links. Dort ist dann eine schöne Rinne runter in den Talgrund, die sich Björn unters Board genommen hat. Rainer und ich sind noch ein Stück weiter links in einen breiten, steilen Hang mit Tiefschnee rein ... lecker! Dann im Talgrund wieder das übliche Hauen-und-Stechen auf den völlig vereisten Ziehwegen im Wald bis Pens.
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Etappe 4: Pens - Penser Joch - Sterzing ⇒13km; ∠946Hm |
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Der 4te Tag hier ist nur noch Therorie und der Vollständigkeit halber aufgeführt. Eigentlich hatten wir die Tour für 5 Tage geplant und wollten von Weissenbach übers Wannser Jöchl ins Waltental. Die Etappe beinhalten aber ein nicht ganz ungefährliches Stück Querung unterhalb der Ötschspitze auf einem 45Grad steilen Hang. Bei den Bedingungen haben wir dann unseren Plan doch geändert und wollten stattdessen übers Penser Joch nach Sterzing. Aber auch die Alternative ging in die Hose: kurz nach dem Start in Pens kamen wir auf einem sehr steilen Hang ueber einen Lawinenkegel, der uns nicht wirklich dazu animierte in dem Gebiet weiterzulaufen. Es waren die letzten Tage wohl etliche Lawinen hier runtergekommen und wir wollten es einfach nicht ausreizen. Der track zeigt unsere geplanten Route übers Penser Joch zum Gospeneider Jöchl und dann über die Gospeneider Alm runter ins Jaufental. Wir sind stattdessen von Pens mit dem Bus nach Bozen und von dort wieder zurück nach Sterzing.
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Kommentare Alle Kommentare zu dieser Tour
interessante Seite
gute Seite
interessant...
Plane noch ...
bin die Tour letztes Jahr auch gegangen - allerdings vom Rittner Horn aus. Tolle Seite - man bekommt gleich wieder Lust
Morgen gehts los - hoffentlich liegt noch Schnee...
Ich schau mir die Tour mal auf Google earth an...
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