welcome to tourDB v1.6 MTB tour MTB Tour 99 Alpencross 2009  - Von Wörgl nach Bozen
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    Die Schatzerhütte ist eine ausserordentlich schöne Unterkunftsmöglichkeit direkt unterhalb der Plose.


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Alpencross 2009 - Von Wörgl nach Bozen

Die Tour für dieses Jahr war wieder mal mit langer Hand geplant. Eigentlich hatte ich im Mai schon mit Jens eine andere Runde fahren wollen, die dann aber leider wegen dem Schnee ausfiel. Na dann dann halt doch wieder einen Alpencross ...

Diesmal sollte es also von Wörgl im Inntal durchs Pinzgau und weiter über die östlichen Dolomiten bis nach Bozen gehen. Die Krimmler Tauern hatten es mir angetan - da wollte ich mal rüber. Eigentlich wäre ich noch gerne bis runter nach Bassano del Grappa, aber diese Variante hier scheint mir doch besser und machbarer wenn man von 7 Tagen ausgeht. Diesmal war das Ziel auch nicht der Gardasee - das hätte einfach nochmal 2 Tage gebraucht und man muss ja auch mal was anderes ausprobieren smiley-smile

Diese Tour hat die folgenden 7 Etappen:

  • Etappe 1: Wörgl - Westendorf - Brechhornhaus - Aschau - Stangenjoch - Wildkogel*
  • Etappe 2: Wildkogel - Neukirchen - Krimmler Achental - Krimmler Tauern* - Kasern
  • Etappe 3: Rein in Taufers - Klammljoch* - Arvental - Patscher Hütte
  • Etappe 4: Patscher Hütte - Staller Sattel* - Welsberg - Altpragser Tal - Plätzwiese
  • Etappe 5: Plätzwiese - Cortina - Croda da Lago - Forc. Ambrizzola* - Rif.Staulanza
  • Etappe 6: Rif.Staulanza - Alleghe - Falcade - Pso Valles - Val Venegia - Pso Costazza* - Rif Cervino
  • Etappe 7: Pso Rolle - Paneveggio - Predazzo - Satteljoch* - Jochgrimm - Leifers/Bozen

An den Start gingen wir dieses Jahr nur zu fünft (Barbara war leider in letzter Minute doch noch abgesprungen): Ralph, Philipp, Gabi, Yo und ich. Ein alt eingespieltes Team (oder doch eher "altes Team"?), bei dem alles an Erwartungen und Fähigkeiten prima zusammengepasst hat ...

Am Schluss waren es 350km/13000Hm (abzgl. insgesamt 3000Hm mit Gondeln in Westendorf, Falcade und Pradazzo). Wie bei fast jedem Alpencross war Schieben wieder eine feste Größe - Stangenjoch, Krimmler Tauern und Croda da Lago lassen sich einfach für Leute wie uns nicht auf dem Radl machen - muss ja auch nicht sein! Dafür dürfte es vom Panorama her so mit das Beste gewesen sein, was wir bislang gefahren sind: Pinzgau, Krimmler Tauern, Arvental, Pragser Dolomiten, Cristallo-Gruppe, Pale di San Martino und Latemar waren die Wegpunkte. Am meisten beeindruckt hat mich die Ecke um Cortina - was da die Italiener an Kulisse aufgebaut haben, ist schon hammerhart! Man weiss überhaupt nicht, wo man hinschauen soll - überall blitzen die tollsten Bergspitzen im stahlblauen Himmel. Ein Traum!

Natürlich sind auch wieder jede Menge trails dabei gewesen smiley-wink dafür macht man das Ganze doch. Die absoluten highlights waren sicher der Wildkogeltrail und Alleghe. Aber die seien nur hervorgehoben, weil das jeweils Stücke mit mehr als 1000Hm waren. Ansonsten hatten wir eigentlich jeden Tag mindestens eine super trail-Passage dabei, bei der fahrspasstechnisch alles geboten war. Lest unten einfach nach, wenn ihr Details braucht. Tiefpunkte gab es (Gottseidank) keine - es war halt elendsschade, dass es uns am Krimmler Tauern derart eingeregnet hat - aber was soll's...

Übernachtungen waren diesmal fast alle in Hütten oben am Berg! Die Hütten waren dabei durchweg prima - besonders hervorgehoben seien dabei nur die Patscher Hütte (weil die Wirtsleute so supernett waren) und das Rif. Staulanza (weil die Wirtsleute muffelig ohne Ende waren).

Anfahrt nach Wörgl war mit der Bahn (~1:40h) ab MUC/Hbf, die Rückfahrt von Bozen dann wieder mit dem shuttle (ca. 3h bis MUC).

Ideen zu dieser Tour kamen u.a. von Manfred Ulrich ... er hatte fast die gleiche Idee wie ich. Wie immer vielen Dank für die bereitgestellten Infos... Mein Original-GPX-file hat mehr als 23000 Punkte - wer meint mehr als die hier verfügbaren 2700 zu brauchen, soll sich bei mir melden.


Karten

Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:

Hinweis: Natürlich habe ich nicht das gesamte Program aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte. Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt!

GoogleMap

Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 2465 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt!

Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren.

Hier gibt es Infos zu allen waypoints dieser Tour: Waypoinlist

Video

Hier das Video zu dieser Tour...

Tour Datum: 01/08/2009

Besucher heute : 1
gestern : 2
gesamt : 1100 seit 09.2009
online: guest
tourDB Statistik
  • Österreich Italien
  • Distanz: 344km
  • Höhenmeter: 12975Hm
  • Max. Höhe: 2646m
  • Dauer: 51:10h
  • Landschaft: * na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top
  • Kondition: * Einfach** Mässig*** Mittel**** Schwer***** Sehr schwer
  • Technik: * S0 - fester und griffiger Untergrund; ohne besondere Schwierigkeiten** S1 - kleine Hinderniss; loserer Untergrund möglich, kleine Wurzeln und Steine*** S2 - Untergrund meist nicht verfestigt, kleinere Wurzeln u. Steine; niedrige Stufen**** S3 - stark verblockte Singletrails; enge Spitzkehren; hohe Stufen***** S4 - sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen, Kettenblatt setzt auf
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Beschreibung

Hier die Beschreibung der einzelnen Etappen

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Etappe 1: Wörgl - Westendorf - Brechhornhaus - Aschau - Stangenjoch - Wildkogel*

58km; 3194Hm; Θ8:60h

Vom Brixental ins Pinzgau: Die Anreise mit dem Zug von MUC war relativ ereignislos. Zeitung, Kaffee und ein lecker Hörnchen. Keiner schien irgendetwas Entscheidendes vergessen zu haben oder entdeckte eine fatalen last-minute-Defekt am Radl. Wir waren guter Dinge und dabei erschreckend untrainiert - wie immer hatte es dieses Jahr wieder keiner so richtig vorher auf's Rad geschafft. Deswegen waren wir natürlich alle wie immer gespannt, was uns dieses Jahr auf der Tour erwarten würde. Und wie immer war in den 7 Tagen die durchgehend meistgehörte Frage: "Martin, wo sind wir hier eigentlich? Und wo fahren wir jetzt hin? Und wieviel Hömes sind das? Und wer cremt meinen Popsch heut ein?" smiley-wink. Das hat man halt davon, wenn man das als rundum-sorglos-Paket macht smiley-wink aber mir macht's ja Spass und so passt das schon...

Der Zug war um 8:20 in Wörgl, was uns genug Zeit für die erste Etappe liess! Zum Einrollen ging es von Wörgl (513m) erstmal 20km gemütlich auf Radwegen durchs Brixental bis Westendorf. Unsere Streckenführung war dabei nicht ganz ideal ... einmal mussten wir über die Eisenbahngleise klettern, um auf den Radweg zu kommen ... na egal. Nach nicht mal 5km hätten wir dann die Tour schon fast beendet: in einer Eisenbahnunterführung zippt Ralph 10cm an einem entgegenkommenden Auto vorbei - schluck! Das wäre kein guter Auftakt geworden.

In Westendorf (783m) schummelten wir uns dann mit der Alpenrosen-Bahn die 1100Hm hoch zum Laubkogel (1886m) - macht ja nix, denn runterfahren macht ja auch Spass! Oben dann bei prima Aussicht auf die Kitzbühler Alpen und die ersten Spitzen des Alpenhauptkamm weiter auf den ersten trails/Forstwegen zuerst links um den Gampenkogel rum zum Brechhornhaus (1660m) und weiter vorbei am herrlich gelegenen Kreuzjöchlsee (Wegnummer 210) bis zur Wiegalm (1513m). Die Sonne war herrlich, die Kamera-Auslöser klapperten und wir machten Bilder wie die Wilden. Da wir alle noch frisch und die Stimmung prima war, entschieden wir uns dafür den anvisierten trail mit 500Hm über Almen und durch Wälder bis runter ins Spertental nach Aschau zu machen und dann erst dort Mittagspause einzulegen. Der trail ist eine Kombination aus flowigen und technischen Passagen und war perfekt, um bei uns das trail-feeling wieder aufsteigen zu lassen. So durfte es weitergehen! Unten raus ins Spertental sind wir dann ab vom track und haben einfach über ein paar Wiesen bis zur Strasse gequert. Nicht die feine englische Art aber wir hatten ja noch was vor uns...

Der 2te etwas anstrengendere Teil des Tages führte uns dann von Aschau (1013m) über die z.T. sehr steile Auffahrt rauf zum Stangenjoch (1710m). Das Ganze war für uns die erste schwierige Auffahrt und das bei satten 35°C im Schatten. Oben am Joch nach schieben/tragen/schnaufen konnte man das Ziel der Etappe zwar schon riechen, aber wir waren noch nicht am Ende des langen Tages. Ein gemütlicher Wiesentrail um den Talkessel herum wäre jetzt genau das Richtige gewesen - aber keine Chance. Stattdessen ging es nochmal auf Schotter runter bis zur Baumgartenalm (1402m) bevor uns ein letzter zäher 700Hm-Anstieg rauf bis zum Wildkogelhaus (2005m) bevorstand. Auf dem Stück ist mir dann derart der Saft ausgegangen, dass ich den größten Teil nur noch geschoben habe ... keine Ahnung was los war, aber ich hab echt schon an Aufhören und das Ende der Tour gedacht. Komisch, wenn der Körper plötzlich nicht mehr funktioniert wie sonst ...

Den Abend haben wir dann gemütlich bei ein paar kühlen Getränken mit perfektem Ausblick auf Grossvenediger und Hohe Tauern ausklingen lassen ... Alpencross halt smiley-wink Das Wildkogelhaus war prima - nur wenn man den website anschaut bekommt man ein bisschen einen falschen Eindruck. Dort sind schöne neue Zimmer und wellness-features gezeigt ... wir waren in etwas staubigen älteren Doppelstockbettzimmern mit communal showers ... hmmm das hatte ich mir anders erhofft smiley-wink


tourDB Höhenprofil Etappe 1
tourDB Photos zur Etappe
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Am Kreuzjöchlsee - herrlicher Blick in Richtung Alpenhauptkamm
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Erst mal Pause bei 35C
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Auffahrt zum Stangenjoch
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Am Stangenjoch - hinten der Rettenstein
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Am Wildkogel

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Etappe 2: Wildkogel - Neukirchen - Krimmler Achental - Krimmler Tauern* - Kasern

53km; 2253Hm; Θ11:20h

Auf dem Weg zum Himmel: Direkt hinter dem Wildkogelhaus (2005m) schmeissen wir uns in eins der Sahnestückchen dieser Woche: der Wildkogeltrail (Weg17) führt auf ~1000Hm durchweg gut fahrbar bis runter ins Pinzgau nach Neukirchen (940m) - Spass vom Allerfeinsten! Serpentine auf Serpentine, Anlieger und Stufen. Ein nimmer enden wollender trail mit 5*-Panorama ... das war Jauchzen aller Orten! Ausser für Philipp - denn er hatte mit mir getauscht und den ich-bin-kaputt-Joker gezogenden. Ihn hatte es heute arg mit Heuschnupfen erwischt ... echt schade für ihn.

Unten im Pinzgau hiess es dann, Anlauf nehmen für die erste Querung des Alpenhauptkamms: 1700Hm am Stück (ca.6-7h) standen auf dem Programm!  Zuerst ging es noch recht gemächlich für ca. 10km durchs Tal bis zu den Krimmler Wasserfällen. Dann zunehmend steiler für 2 Kurven auf der Mautstrasse Richtung Gerlospass und schliesslich ordentlich steil auf der Forststrasse die erste Stufe hoch ins Krimmler Achental. Nur der dauernde Taxi-Pendel-Verkehr auf der Schotterstrasse nervt ein bisschen, aber hinter dem Tunnel wurde es dann besser. Wenn man ins Achental reinrollt fährt man direkt auf den Schlachtertauern zu - uns war nicht wirklich bewußt, dass der Gipfel nur knapp 100m höher ist (2750m), als der Tauernpass den wir anpeilten. Da wartete noch einiges auf uns... Zügig ging es weiter durchs Achental bis zum historischen Krimmler Tauernhaus (1631m), wo wir Mittag machten. Noch war eine Gluthitze und wir waren um jedes Stückchen Schatten froh.

Vom Tauernhaus geht es noch ein kleines/steileres Stück weiter im Sattel bis zur Wildbachalm (1882m). Als kostenlose Zugabe hat man hier den besten Ausblick zur Dreiherrenspitze (3499m), den man sich vorstellen kann: beim Brandner Kaspar ist das der Hintergrund für die Szene, wo Bulli auf seiner Dampfmaschine mit dem Brandner Kasper auf dem Weg zum Himmel ist ... An der Wildbachalm beginnt dann der alte Tauernweg in seinem ursprünglichen Zustand. Radfahren geht ab hier eigentlich nicht mehr - jedenfalls nicht, wenn man schon 5h in den Beinen und noch 5 Tage vor sich hat. Stattdessen gab es für 2h/5km/700Hm bis rauf zum höchsten Punkt der Tour, den Krimmler Tauern (2645m), eine Lektion in der Disziplin Reissen-und-Stossen. Das Ganze war echt ziemlich mühsam und der Weg zog sich ewig. Aber die Mühe wurde durch die phantastischen Blicke belohnt. Noch waren wir ganz gut in der Zeit, aber es bauten sich schnell immer dickere/dunklere Wolkentürme von der Südseite her über dem Pass auf - es sah schwer nach Regen aus! Ca. 200Hm vor dem Pass fing es dann an zuerst zu tröpfeln, dann mächtig zu gewittern. Ralph und ich erreichten gottseidank die Hütte unterhalb des Passes noch rechtzeitig bevor das Gewitter losbricht. Nur leider kann man in die Hütte nicht rein, aber der winzige Dachüberstand bietet zumindest ein bisschen Schutz vor dem Regen. Ca. 20min später gesellte sich Johannes zu uns, nur Philipp hat irgendwo weiter unten unter einem Fels Schutz gesucht. Er hat sich den ganzen Weg rauf mit seinem Heuschnupfen raufgeplagt und war echt am Anschlag. Zwischendurch graupelt es und oben werden die Spitzen langsam leicht mit Zucker überzogen ... dann nach insgesamt 11/2h warten auf einen Wolkenloch reisst es endlich auf und wir machen uns nach dem Temperatursturz völlig durchgefroren die letzten 30 Höhenmeter zum Pass rauf, den wir erst 17:30 erreichen - wir sind nun schon mehr als 9h auf den Beinen! Bei dem Wetter ist natürlich nicht an eine Gipfelpause mit tollen Rundumfotos zu denken und wir stürzen uns sofort wieder runter auf die südtiroler Seite.

Die Südabfahrt über den Weg 14/Tauernweg ins Ahrntal ist über die letzten Jahre hin komplett renoviert worden. Ich hatte vor der Tour gelesen, dass Leute den Weg schon komplett raufgefahren wären und hatte eine dementsprechend leichte Abfahrt erwartet. Aber Pustekuchen! Der obere Teil ist u.U. bei trockenen Verhältnissen fahrbar ... vielleicht. Bei uns jedenfalls war es mehr ein Rutschen als sonstwas. Es ist keine Extremabfahrt, aber doch an derart vielen Stellen so steil und ruppig, dass ich es stark anzweifle, dass da jemand wirklich von unten bis oben auf dem Sattel geblieben ist... vor allem: wozu?? Wie dem auch sei - insgesamt ging es 1000Hm und 4 snake-bites runter ins südtiroler Ahrntal. Zuerst Philipp, dann Johannes und am Schluss erwischt es Ralph noch richtig: innerhalb von 200m beisst bei ihm die Schlange 2-mal zu - Anfängerfehler smiley-wink Die Wasserablaufrinnen stehen steil und mit spitzen Kanten aus dem rutschigen Weg und sind einfach predestiniert dafür, für Durchschlag zu sorgen. Mit ein bisschen verbaler Unterstützung von Johannes bekommt er dann den Reifen gewechselt und es geht weiter runter ins Tal. Ralph hat geflucht wie ein Rohrspatz! Gegen 19:30 erreichen wir dann unser Quartier in Kasern (1582m), unserer einzigen Übernachtung unten im Tal. Auch hier war alles prima auf uns Radler eingerichtet incl. Wäscheservice.

Fazit: beim nächsten Mal würde ich versuchen, die Etappe anders zu planen. Die Strecke vom Wildkogel bis ins Ahrntal ist bei guten Bedingungen sicher ohne Probleme zu machen. Aber wenn einem wie uns das Wetter oder wie bei Philipp die Gesundheit dazwischen kommt, dann kann es knapp werden. Oben am Pass gibt es nicht wirklich eine Möglichkeit, sich unterzustellen. Die Hütte auf der Nordseite ist zu, der Unterstand am Pass ist winzig und bietet nicht wirklich Schutz und das alte Zollhaus auf der Südseite ist auch nicht zugänglich. Insgesamt hat man zwischen der Wildbachalm und der Tauernalm keine Möglichkeit mehr, sich unterzustellen...


tourDB Höhenprofil Etappe 2
tourDB Photos zur Etappe
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Frühmorgens der Blick vom Wildkogel in Richtung Krimml
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snakebite #3
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Der Einstieg in die Wildkogeltrails
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Im Krimmler Achental
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Krimmler Tauern - oben eine Mondlandschaft
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Krimmler Tauern - schöner Schnee
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Krimmler Tauern - unterstellen bei Gewitter
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Krimmler Tauern - die letzten Meter

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Etappe 3: Rein in Taufers - Klammljoch* - Arvental - Patscher Hütte

19km; 722Hm; Θ2:40h

Zwischen Süd- und Osttirol: Leider war die Wettervorhersage für den 3ten Tag nicht viel besser als für den Vortag: starke Gewitter und viel Regen! Weil uns allen noch der Aufstieg zu den Tauern in den Knochen steckte und uns der geplante Übergang über die Ochsenlenke (2585m) bei dem Wetter nicht wirklich reizte, griffen wir mal wieder zum legendären Siebold-Ticket: per Taxi-shuttle umfuhren wir die Ochsenlenke und liessen uns direkt nach Rein in Taufers (1550m) bringen. Hier mitten im Naturpark Riesenferner-Ahrn begann dann etwas verspätet die kurze Auffahrt zur Knuttenalm (2020m), die wir bald bei schon einsetzendem Regen erreichten.

Wir stimmten kurz ab wie weiter und entschlossen uns, so schnell und trocken wie möglich noch weiter zu fahren, um das erwartete Gewitter hoffentlich noch zu überholen. Es ging auf der Schotterstrasse ca. 250Hm rauf zum Klammljoch (2288m). Das ist der Übergang zurück ins Osttiroler Arvental. Kurz vorher holte uns dann doch noch mit Blitz und Donner das Gewitter ein. Halbwegs trocken erreichten wir den Unterstand am Klammlsee und harrten der Dinge ... es ist einfach kein Spass, bei Gewitter auf 2200m auf dem Rad zu sitzen. Irgendwann riss es ein wenig auf und wir fuhren das letzte Stück rauf zum Pass. Hier - wieder auf der österreichischen Seite - fing es dann wieder mächtig an zu prasseln. Wenigstens war es nicht mehr so kalt wie tags zuvor. GoreTex-ig eingepackt bis zum Scheitel rollten wir entlang der Schwarzach runter ins Defereggental. Das Arvental soll landschaftlich echt ein highlight sein, aber uns stand der Sinn mehr nach warmer Dusche und trockenen Klamotten. Einen trail runter gibt es eh nicht und so haben wir es einfach laufen lassen...

Völlig auf- und durchgeweicht erreichten wir die Patscher Hütte (1685m). Hier einen ganz grossen Dank an die Wirtsleute. Uns wurden die nassen Klamotten sofort in die Waschmaschine entsorgt und die triefenden/stinkenden Schuhe auf dem Schuhtrockner wieder hoffähig gemacht während es draussen witer Hunde und Katzen regnete. Dann nach ein paar Schnapsl mit den beiden sah die Welt - trotz der recht bald leicht schneebedeckten Gipfel rundrum - wieder besser aus. Ich machte meinem schlechten Ruf wieder alle Ehre und war um 8:00 im Bett - schnarchenderweise und von Sonne träumend smiley-wink

Es war eine kurze Notetappe, aber bei dem Wetter waren wir am Ende heilfroh, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein und unser geplantes Ziel doch noch erreicht zu haben. Die Ochsenlenke wäre sicher spannend gewesen - aber bei den Bedingungen eher zu spanned.


tourDB Höhenprofil Etappe 3
tourDB Photos zur Etappe
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Im Knuttental
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Im Knuttental - in Richtung Klammljoch
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Am Klammljoch - der Tag als der Regen kam...

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Etappe 4: Patscher Hütte - Staller Sattel* - Welsberg - Altpragser Tal - Plätzwiese

60km; 1614Hm; Θ7:40h

In die Pragser Dolomiten: Am 4ten Tag ging es mit gespannten Blick zum Himmel wieder rauf auf's Rad. Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, eine Erstbefahrung zu probieren und über den Pfoisattel (2608m) in der Villgraten-Gruppe rüber ins Gsieser Tal zu kommen. Aber unsere Experimentierlust war doch ein wenig durch den Schnee, der über Nacht bis ca. 2300m runter gefallen war, und den anhaltenden Nieselregen gedämpft. Mittlerweile sah das Wetter zwar ein wenig besser aus aber wir machten uns trotzdem auf der Normalroute auf den Weg zum Staller Sattel (2052m). Oben am Pass gab uns der Hüttenwirt noch ein paar Tipps für die Abfahrt und empfahl ausserdem Johannes noch einen Radladen in Niederdorf, wo er Heilung für seine geflutete Bremse erhoffte. Mit diesen prima Tipps ging es runter ins Antholzer Tal. Von der Abfahrt hatte ich mir vorher nicht viel versprochen, aber die Realität strafte mich Lügen. Der trail vom Staller Sattel zum Antholzer See macht irre viel Spass und hat von ruppig (oben) bis flowig (weiter unten) alles drin - echt spassig!

Unten im Tal hiess es dann Kilometer machen: auf Asphalt/Radweg ging es über Antholz fast 20km/500Hm runter bis Olang im Pustertal (1000Hm). Wieder mal machte sich die GPS-Planung bezahlt, denn nur mit Karte hätten wir uns sicher 5mal verfahren. Kurz hinter dem Olanger Stausee in Welsberg (1150m) sammelten wir dann gegen Mittag Gabi auf. Zu fünft ging es dann gemütlich weiter auf dem Pustertaler Radweg über Schmieden in Richtung der Dolomiten/Altpragser Tal. Auf der Schotterstrasse kurbelten wir gemächlich die 1000Hm wieder rauf zur Plätzwiese mitten in den Pragser Dolomiten. Ein irres Panaroma was einen da oben erwartet, wenn man es auch mit 100ten von Wanderern teilen muss! Übernachtung war in der Dürrensteinhütte/Rif Valandro (2040m), wo wir fast die einzigen Gäste waren.

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war prima und das Essen lecker ... was will man mehr?!


tourDB Höhenprofil Etappe 4
tourDB Photos zur Etappe
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An der Patscher Hütte
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Trail vom Staller Sattel zum Antholzer See
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Auf der Plätzwiese - hinten der Cristallo

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Etappe 5: Plätzwiese - Cortina - Croda da Lago - Forc. Ambrizzola* - Rif.Staulanza

43km; 1473Hm; Θ7:10h

Traumetappe im Herz der Dolomiten: Von der Dürrensteinhütte (2040m) ging es mit tollem Ausblick auf das Cristallo-Massiv auf dem Wanderweg W37 runter in Richtung Schluderbach (1410m). Der trail kreuzt zig-mal die Auffahrtsstrasse und kann sich echt sehen lassen. Für Gabi war es das erste mal seit 2 Jahren wieder und er hat sichtlich bei jedem Mal geschluckt wenn wir von dem Schotterweg in die trail-Botanik gesprungen sind ... aber da musste er durch smiley-wink Unten in Schluderbach entschieden wir uns, den Cristallo rechts rum zu umrunden, um Zeit für den Aufstieg zum Croda-da-Lago zu sparen. Nach ein paar 100m überquert man die Grenze zum Veneto (Provinz Belluno) und radelt auf dem Radweg der aufgelassenen Bahnstrecke Toblach-Cortina ca. 18km fast ständig gleichmässig bergab vorbei an Cristallo, Tofana und Sorapis bis kurz hinter Cortina d'Ampezzo (1220m) nach Zuel (1160m).

Dann folgte die lange, zum Teil sehr steile Auffahrt auf der alten Militärstrasse W432 zum Croda da Lago. Nach allem was wir vorher gehört hatten, hatten wir uns schon auf 800Hm schieben eingestellt, aber bis zur Malga Federa (1816m) konnte man eigentlich alles fahren - auch wenn manch echt fiese Rampe dabei war smiley-wink Ab hier jedoch war auch den dicksten Waden ein Ende gesetzt. Die letzten 250Hm ging es auf grobem Schotter mit über 25% Steigung eine Rampe nach der anderen bis zum Rif. Palmieri/Croda da Lago (2046m) hoch ... auch egal, dann halt schieben. Das Mantra ist "oben ein Helles"!

Nach einer längeren verdienten Mittagspause mit Sonnenbaden auf der Wiese machten wir auf den Weg zur Forc. Ambrizzola (2277m) über den schnurgeraden Trail W434 durch die traumhafte Felskulisse unter dem Cima d'Ambrizzola – wahrlich eine der schönsten Auffahrten der Dolomiten. Der Weg ist im unteren Drittel durchaus fahrbar, wird dann aber zunehmend steiler und holpriger. Oben erwartete uns der Ausblick nach hinten auf die Tofana/Sorapis/Antelao/Cristallo um Cortina und nach vorne auf Mte Pelmo und die Civetta - einfach unbezahlbar! Noch ein bisschen schieben und dann fing der erste Teil der legendären Super-trails runter in Richtung Alleghe an. Das war Trailspass vom Feinsten mit z.T. echt ziemlich anspruchsvollen Passagen und als Zugabe den Block des Mte.Pelmo immer im Blick. Die Traumetappe endete - nach einem kleinen Gegenanstieg - im Rif.Staulanza (1766m).


tourDB Höhenprofil Etappe 5
tourDB Photos zur Etappe
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In Cortina - Blick auf Croda da Lago
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Ralph&Martin an der Malga Federa
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...und wenn jemand wissen will, was "steil" ist, soll er das mal versuchen
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An der Forc Ambrizzola
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Vor dem Mte Pelmo

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Etappe 6: Rif.Staulanza - Alleghe - Falcade - Pso Valles - Val Venegia - Pso Costazza* - Rif Cervino

48km; 2022Hm; Θ7:20h

Trailtag im Agordino: Hinter dem Rif.Staulanza wartete dann - natürlich nicht ohne den obligatorischen kleinen Gegenanstieg am Col dei Baldi (1870m) - noch der Rest der famosen trails über Fernazza/Coi runter bis Alleghe (979m) auf uns - und das wieder mal bei einem unglaublichen Panorama - diesmal vor der Civetta! Die Italiener wissen einfach, wie man attraktive trails baut! Die Abfahrt war auf ~1000Hm (fast) durchweg fahrbar für uns und es war einfach genial! Ganz grosses Kino! Skipisten, wilde Serpentinen, lockere Wiesentrail, fiese Stufen und Felsenrüttelstücke - alles dabei! Unten in Alleghe haben uns dann derart die Hände geglüht, dass wir den verdienten Espresso mit den Handflächen zum Kochen bekommen haben.

Beim Kaffee dann wieder die Frage, wie weiter machen ... nicht ganz unerwartet haben wir uns schnell einstimmig für die etwas einfachere Variante über Cencenighe entscheiden. Die Alternative über den Pso S.Tomaso war uns einfach zu holprig. Hinter Alleghe dann also zuerst ein Stück auf der Strasse bis runter nach Cencenighe (780m), wo wir wir rechts ins Val Agordina abbiegen. Nach ca.100m vor dem ersten Strassentunnel geht links die alte Strasse vorbei. Hier ist kein Autoverkehr und es lässt sich prima kurbeln. Die Route folgt dem Biois-Fluss, biegt bald auf das andere Ufer auf einen Radweg ab und geht problemlos bis Falcade (1200m).

Zur Erholung unserer müden alten Glieder lassen wir uns in Falcade wieder mit dem Sessellift die 700Hm rauf bis hoch zum Rif Le Buse (1890m) schaukeln. Von hier oben kann man bis zurück auf die Alleghe-trails schauen. Es ist einfach immer wieder phaszinierend, wie schnell man mit dem Radl solche Stecken zurücklegen kann (na gut - ein Lift war auch noch dabei smiley-wink). Dann heisst es wieder ein Stück runter zur Strasse queren und nochmal 250Hm zum Pso Valles (2031m) raufzukurbeln, wo wir die verdiente Mittagspause machen. Vom Pass ging es dann auf der Trentiner Seite noch auf Asphalt ein Stück runter bis auf 1680m, wo es links ab ins landschaftlich einmalig schöne Val Venegia geht. Das Tal ist eines der schönsten der Dolomiten und liegt mitten im Parco Naurale di Panaveggio Pale di S. Martino - allerdings merkt man, dass das auch die Italiener wissen: der Wanderweg und die Baitas sind halt im August voll mit Wanderern, Familien und deren Autos! Aber egal - wir kurbeln gemütlich das Tal nach hinten und geniessen die phantastische Aussicht auf die Spitzen des Pale di San Martino! Am Talschluss dann kommen die endlosen Serpentinen rauf zur Baita Segantini am Pso. Costazza (2147m), dem südlichsten Punkt unserer Tour. Hier noch ein Bierchen und Panoramafotos bevor es noch ein paar Meter trail runter zu unserem Quartier im Rif Capanna Cervino (2062m) oberhalb des Pso Rolle gibt.

Wie immer stellt sich am letzten Abend das Gefühl ein: wir haben es geschafft ... auch wenn noch ein gutes Stück vor uns liegt!


tourDB Höhenprofil Etappe 6
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Ora Pro Nobis
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Alpencross 2009 - Ralph, martin, Gabi, Philipp und Johannes
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Oberhalb von Falcade - Blick zurück nach Alleghe
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Im Val Venegia - Blick auf die Pale di S.Martino
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Abfahrt vom Pso Costazza

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Etappe 7: Pso Rolle - Paneveggio - Predazzo - Satteljoch* - Jochgrimm - Leifers/Bozen

62km; 1697Hm; Θ5:60h

Schlußspurt im Latemar: Nach dem Frühstück stand wieder mal eine Empfehlung von dede auf dem Programm. Zuerst ein kleines Stück auf dem Schotterweg parallel zum Hang nach Norden bis zur Malga Juribello (1868m). Nach ein paar Kehren geht dann rechts an dem Picknick-Platz (~1800m) ein recht anspruchsvoller Trail ab und führt direkt runter zum Travignolobach und weiter zur Strasse nach Paneveggio (1490m). Den geplanten Abstecher über den Pso Lusia hatte keiner mehr so richtig auf dem Programm. Wir wollten lieber versuchen früh in Bozen beim shuttle zu sein, um zeitig noch nach Hause zu kommen. Also weiter über die Strasse bis Bellamonte und dort links ab in die beeindruckende Schlucht im Val Travignolo, die einen runter bis Predazzo führt. Gut wenn man auch Alternativen einplant smiley-wink

In Predazzo (1000m) im Val di Fiemme schnappten wir uns - nach einem kleinen 2ten Frühstück - wieder mal die Gondel/Sessel und schipperten genüsslich die 1100Hm rauf zum Satteljoch (2120m). Oben empfing uns nur leider Nebel statt des erhofften Weitblicks - na egal. Also wieder auf's Radl, den Helm auf und über die Provinzgrenze von Südtirol weiter in Richtung Reiterjoch (1990m). Die Strecke führt auf Schotter/Skipiste/trail und ein Stück auf dem J-trail runter zur Strasse 620, die man bei 1566m trifft. Dann folgte der letzte Anstieg der Tour: auf Asphalt kurbeln wir die 400Hm wieder rauf über den Pso Lavaze (1825m) bis zum Jochgrimm (1990m) unterhalb des Weisshorns. Hier noch mal ein letzter Rundblick auf Latemar und Rosengarten bevor wir die Sättel für die letze Abfahrt runter ins Etschtal runterschraubten: der Wiesentrail/Schotter-Weg 1/5a/1 war mir bei der Planung als nicht besonders anspruchsvoll vorgekommen. Kommentare auf mtb-news.de waren da eher in Richtung "lohnt nicht". Aber für mich erschien es immer noch besser, als auf Asphalt runter zu schippern. Und es kam wie es kommen musste: wie schon ein paar Mal, wartete eine echte Überraschung auf uns. Vom Jochgrimm ging es fast 20km/1800Hm auf Wiesen/Schotter/Steinen/Wurzeln/trails oben über Maria Weißenstein und weiter oberhalb des Brantentals bis runter ins Etschtal nach Leifers (228m). Auf der Strecke kann man locker einen kompletten Satz Bremsbeläge runterarbeiten smiley-smile Gabi hatte sich schon auf "locker ausrollen" eingestellt und war etwas konstaniert ob der Länge der Abfahrt. Und auch Ralph zeigte nach 1000Hm Plomben-lockerndem Geholper deutlich Ermüdungserscheinungen smiley-wink 7 Tage sind halt einfach lang!

In Leifers angekommen entschieden wir uns angesichts der tropischen 35°C die letzten 15km nach Bozen mit dem Zug zu machen. Wir hatten alle kein Wasser mehr und die Aussicht bei dem Wetter unten im Etschtal zu glühen war nicht wirklich dolle. Habe fertig, Flasche leer!

Es war - wie immer - eine super Woche und von allem war was dabei: harte Auffahrten,  locker kurbeln, Schieben, Tragen und trail-surfen, Regen, Graupel, Sonne und Schnee, Rotwein, Pasta und tolle Landschaften. Es hat sich gelohnt! Mal schaun, was wir nächstes Jahr machen ... ich hätte da ja schon eine Idee...


tourDB Höhenprofil Etappe 7
tourDB Photos zur Etappe
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Val Travignolo
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2tes Frühstück in Predazzo
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Am Jochgrimm
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In Bozen

Kommentare

Alle Kommentare zu dieser Tour

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top28/08/2010 von Iche

Toll.

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top02/08/2010 von Uiuiui

Muss ich haben!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top28/07/2010 von Stoned by Nature

Kenn ich bisher noch nicht, hört sich allerdings so vielversprechend an, dass ich die Tour dieses Jahr im September zu fahren gedenke!
Heißen Dank an den Verfasser dieses schönen Berichts!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top21/07/2010 von Tim

Hört sich gut an.

Werden wir kommende Woche ausprobieren

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top19/07/2010 von alex

Habe die letzten 2 Etappen in meinen AX eingebaut.
Vielen Dank noch mal für die Daten !!!!!
Vor allem der letzte Tag war super zusammengestellt !!

Der Sessellift ab Falcalde läuft zur Zeit nicht-
angeblich erst wieder im Winter (??)

Viele Grüße Alex

alex - vielen dank fuer die blumen smiley-laughing endlich mal einer, der sich hinterher die muehe macht noch nen kommentar abzugeben. freut mich, wenn's gepasst hat.
- martin

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top23/06/2010 von joe

nette touridee

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top06/06/2010 von alex

Super Tour !!

Danke für die Daten !

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top31/05/2010 von wh

cool

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top28/04/2010 von Willy

werde in der zweiten Woche im Juni die Tour teilweise nachfahren...hoffentlich ist der Schnee bis dahin weg.

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top28/04/2010 von werner

... mal schaun ob das was wird

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top06/02/2010 von alex

Super homepage !!! deckt sich ab Alleghe mit meiner geplanten tour . Sehr hilfreich. Vielen Dank !!!!
PS. Klasse Video !

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top14/01/2010 von Gert

Ich bin selbst schon alle Teile in anderen Kombinationen gefahren und plane auch dieses Jahr wieder Teilstücke daraus zu fahren.

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top01/01/2010 von Volker

Klasse Tour - klasse Info - weoter so!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top30/12/2009 von charly

Hallo, gute Beschreibung

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top07/12/2009 von Allgaeubiker

Plane gerade eine Tour für 2010 - dies ist einer der Favoriten

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top30/11/2009 von carlo

Mördertour - geiles Video

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top26/10/2009 von Locolobo

Prima toer met zeer goede beschreiving.
De site mag ook gezien worden

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top05/10/2009 von umtreiber

super gemacht! Tolle Seite und die Tourbeschreibung ist 1A!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top15/09/2009 von alpx

WHOW! super tour - werden wir nächstes Jahr auch machen!!!!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top25/08/2009 von Frank

super gemacht! Tolle Seite und die Tourbeschreibung ist 1A!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top18/08/2009 von Wil

Teile schon gefahren. Liest sich sehr vielversprechend! Wie wohl die Gondeln ankommen ?

Wie die Gondel ankommen? Prima! Immer pünktlich smiley-wink Nein ehrlich - uns hat der Rest gereicht und die Gondeln haben das Ganze prima ergänzt, denn manche trails hätten wir ohne nie erreicht. Nicht die "reine Lehre" aber was soll's - für uns war es perfekt

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top04/08/2009 von Frank

Mal sehen, vielleicht fahre ich sie nach.

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top03/08/2009 von Stefan

Mal schaun ob ichs für meine Planung verwenden kann. Möchte gern vom Tauernhaus bis über das Klammljoch, aber das sind ja 2700hm...

Stefan - das ist schon machbar. solltest es aber von den aktuellen Wetterbedingungen abhaengig machen (siehe meine Beschreibung der Etappe)

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top03/08/2009 von Tjay

Interessante Tourenwahl!

* na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top31/07/2009 von Autor

Vieleicht tetset ich diese Route auch.


new! Hier könnt ihr einen Kommentar (Warum gerade diese Tour? Wieso bei mir auf der Seite und nicht z.Bsp. beim mountainbikeMagazin?...), aktuelle Infos (Hütten? Zustand der Tour? Fehler in meiner Tourenbeschreibung) oder zu meiner Seite allgemein abgeben. Jegliches feed-back ist willkomen!

Kommentar

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