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West-Alpencross - Tour du Mont Blanc Die Tour fällt für die Planung Juni 2010 leider aus .. da liegt immer nich viel zu viel Schnee! Warum eigentlich immer nur Südtirol oder Gardasee?? Denn auch der Wilde Westen hat für uns Ostälpler einiges zu bieten: eine super Rundtour in 6 Tagen um den höchsten Berg Europas ... na ok, den Elbrus hab ich da noch vergessen ... den machen wir dann nächstes Jahr Die Tour du Mont Blanc -TMB- ist eigentlich ein Fernwanderweg, wird aber mittlerweile auch von vielen Radlern frequentiert. Der tägliche Blick auf den Mont Blanc mit seiner legendären Brenvaflanke, die Grand Jorasses, das Val Veni, das Vallone di Chavannes, die beiden weltbekannten Bergsteigerstädte Courmayeur und Chamonix sind nur einige Highlights dieser einzigartigen Mountainbiketour vorbei am ewigen Eis. Neben der hochalpinen Landschaft mit unglaublich schönen Ausblicken locken natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten im 3-Ländereck zwischen Schweiz, Italien und Frankreich: Polenta satt!! Diese Tour hat die folgenden 6 Etappen:
Infos und Ideen kamen wie immer von vielen Ecken im Netz ... so z.Bsp. von Anfahrt: am besten mit dem Auto (von München in ca. 6h+) am Vorabend bis Martigny, dann kann man am 1ten Tag früh los Beste Jahreszeit: Anfang bis Mitte Juli, dann wird's voll mit Wanderern GoogleMap Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 1418 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt! Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren. Hier gibt es Infos zu allen waypoints dieser Tour: Waypoinlist Video Hier das Video zu dieser Tour... hier mal zum reinschnuppern ... ...und so Wetter will ich dabei haben... ...Bilder vom 2ten Tag in Richtung Rif Bertone |
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Beschreibung Hier die Beschreibung der einzelnen Etappen |
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Etappe 1: Martigny - Champex - Issert - Praz de Fort - Val Ferret - La Fouly* ⇒31km; ∠1592Hm |
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Wenn wir schon am Vorabend anreisen und in Martigny übernachten, dann können wir wahrscheinlich das Auto dort stehen lassen und halbwegs früh los. Gemütlich ins Val Ferret: Von Martigny (460m) zuerst auf der vielbefahrenen Route du Grand Saint-Bernard in Richtung Verbier und dann ab Les Valettes über Nebenstrecken/Asphalt mit moderater Steigung (ca. 900Hm, Teer, ca. 6%) rauf nach Champex (1460m). Von dort den wilden, steilen trail auf dem TMB-Wanderweg runter ins schweizer Val Ferret. Ab Issert (1055m) dann mit moderatem Anstieg abwechselnd auf Strasse/TMB-Wanderweg bis La Fouly (1590m) am Talende.
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Etappe 2: La Fouly - Col du Grand Ferret* - Rif Elena - Frebouge - Col du Sapin - Rif Bertone ⇒27km; ∠1737Hm; Θ2:20h |
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2 Pässe nach Italien: diese Etappe wird gleich eines der Schmankerl: hinter La Fouly geht es auf dem TMB/Schotter weiter bis kurz unterhalb Les Ars Dessous. Hier am Parkplatz beginnt der Anstieg über die Alm La Peule (2071m) zum Col du Grand Ferret (2537m) (700Hm, 11% durchschn., ca. 3 Rampen mit >20%, alles jedoch mit konzentriertem Krafteinsatz fahrbar) mit tollem Ausblick: schaut euch mal die Bilder an... Dann die lange trail-Abfahrt über Rif Elena/Re de Bar (2060m) bis ca. 1800m dann den Rest auf Schotter bis runter ins italienische Val Ferret. Unten im Talboden bei Frebouge (1654m) auf der anderen Talseite insgesamt 800Hm zum Teil sehr steil rauf zum Col du Sapin (2436m) - auf dem Stück werden wir mit Sicherheit immer wieder mal schieben müssen! Der Lohn der Mühe ist dann oben der perfekte Wiesentrail entlang dem Rücken des Mont de la Saxe leicht abfallend mit Ausblicken vom Allerfeinsten (!!) bis zum Rifugi Bertone (1980m) oberhalb von Courmayeur.
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Etappe 3: Rif Bertone - Courmayeur - La Thuile - Col des Chavannes* - Col de la Seigne - Les Chapieux ⇒44km; ∠1610Hm |
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Im Rücken des Weissen Bergs: Nach dem Frühstück geht es vom Rif Bertone (1980m) auf einem anspruchsvollen -wenn auch wohl durchweg fahrbaren- trail runter ins Val Sapin bis nach Courmayeur (1220m) und weiter abseits der Hauptstrasse über Dolonne nach Pre St.Didier (1050m) am Ende des Aostatals, hier auf der SS26 in Richtung Col du Petit Saint-Bernard bis La Thuile. Leider gibt es zu den 10km Asphaltauffahrt auf der Strada Statale della valle d'Aosta keine Alternative, aber es lohnt sich! Von La Thuile (1600m) erst mal wieder auf einer vecchia strada militare durch das zauberhafte Vallone di Chavannes 1200Hm am Stück rauf zum Col de Chavannes. Ca. 2km Abzweig hinter Thuile nach rechts Richtung Orgere/Porassey in das einsame und landschaftlich einmalige Val di Chavannes. Anfangs sehr gute, dann immer schlechter werdende -aber immer noch einwandfrei fahrbare- Forststraße mit moderater Steigung bis zum Col des Chavannes (2603m), dem höchsten Punkt der Tour (ab La Thuile 1200Hm, 7,4%, max. 15%). Hier haben wir dann das volle Panorama vom Mont Blanc über den Dent du Géant bis hin zu den Grandes Jorasses. Vom Col des Chavannes kann man evtl. auf einem trail mit ein bisschen schieben direkt rüber zum Col de la Seigne queren - das würde 400Hm gegenüber der Variante runter zum Rifugio Elisabetta Soldini (2124m) im Val Veni sparen, kostet aber halt auch den Serpentinentrail auf dem Weg2 da runter ... muss man sehen wenn man oben ist. So oder so ... der Col de la Seigne (2516m) ist dann - bei traumhaften Blicken auf die Gletscherwelt des Mont Blanc Massifs - der Startpunkt für einen durchgehend fahrbaren Wiesentrail mit endlosen Serpentinen über die Alp des Mottets (1870m) bis nach Villes des Glaciers. Zum Schluss Teerstraße bis Les Chapieux (1554m)
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Etappe 4: Les Chapieux - Cormet de Roselend - Col du Coin* - Lac du St Guerin - Beaufort - Hauteluce ⇒49km; ∠1609Hm; Θ7:20h |
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Im Niemandsland am Lac du Roselend: In Les Chapieux (1550m) Abzweig nach rechts auf die Paßstraße zum Cormet de Roselend (1950m) (einfach, 380Hm, 6,3%). Nach dem Pass noch auf der Straße ca. 3km/150Hm abfahren. Am Refuge du Plan de la Lai (1823m) nach links auf den Schotter-/Wanderweg Tour du Beaufortain zur Alm Plan Mya abbiegen und von nun ab dem GR5 folgen. Nach ca. 200Hm beginnt ein Höhentrail oberhalb des Lac du Roselend. Auf Höhe des südlichen Seeendes Abzweig in Forststraße zum Col du Coin. Anfangs steil, dann bis kurz hinter die Alm Chalet du Coin problemlos fahrbar. Die letzten 150Hm zum Col du Coin (2409m) - dem südlichsten Punkt der Runde - heisst es dann wohl-oder-übel über das Geröll Tragen. Ab hier Trailabfahrt mit einigen Stufen, leicht verblockt, aber fahrbar bis Refuge du Coin/Cormet d'Arreches. Nach ca. 1km auf der Fortstraße biegt rechts ein Wanderweg ab. Hier beginnt ein ewig langer, vollständig fahrbarer, nicht enden wollender Wiesentrail, der zuguterletzt auch noch am Badesee Lac du St Guerin (1559m) endet. Der Rest ist Asphalt. Dann noch die Straßenabfahrt auf der D218 nach Arreches und weiter bis runter nach Beaufort (765m). Ab hier auf der D70 rauf bis Hauteluce (1105m).
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Etappe 5: Hauteluc - Col du Jouly* - Les Contamines - Col de Voza - Les Houches - Chamonix - Argentiere ⇒59km; ∠2031Hm |
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Im Tal von Chamonix: In Hauteluce (1105m) startet dann die lange Sepentinen-Auffahrt auf Asphalt durchs Skigebiet zum Col de Jouly (1990m). Dann am Hang auf Wirtschafts-/Feldwegen queren bis es dann bei 2012m den trail steile 800Hm runter nach Les Contamines (1130m) geht. Weiter im Tal entlang des Flusses bis Tresse, dann rechts ab nach La Vilette (900m). Hier beginnt der Anstieg zum Col de Voza. Dabei gibt es ein paar Alternativen aber das Stück ist so-oder-so ziemlich steil. Wir werden uns wohl an den Weg über Bionnassay (1314m) und dann weiter nach links und halbwegs parallel zur Tramway du Mont Blanc bis zum Pass halten. Am Col de Voza (1650m) dann wieder die Frage, wie wir runter kommen: entweder einfach den steilen Schotterweg runterbügeln bis ins Tal Im Tal dann wieder auf dem ausgeschilderten Radweg entlang der Arve bis Chamonix (1035m) und weiter bis Argentiere (1250m), wo wir den Abend ganz gepflegt im office ausklingen lassen werden.
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Etappe 6: Argentiere - Le Tour - Col de Balme - Col Croix de Fer* - Trient - Le Forclaz - Martigny ⇒26km; ∠1184Hm |
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Zurück in die Schweiz: Von Argentiere (1250m) ist es nur noch ein kurzes Stück auf der Strasse bis Le Tour (1500m), dann mit der Gondel die 700Hm rauf zum Col de Balme (2200). Zum Schluss ein Stück weiter rauf zur Passage Croix de Fer (2350m). Von dort über einen super trail die 1000Hm bis runter nach Trient (1270m). Der letzte kurze Anstieg zum Col de la Forclaz (1500m) und dann nur noch über breite Wanderwege ausrollen runter nach Martigny (460m) im Wallis. Wir sollten eigentlich bis mittag zurück in Martigny sein, d.h. wir können ganz gemütlich ins Auto steigen und wieder heimwärts gondeln.
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Kommentare Alle Kommentare zu dieser Tour
Etwas umständlich, einen Kommentar zu hinterlassen, damit man an das gpx-file kommt. Was verspricht sich der Autor durch diese Aktion?
Tour ist für Juli 2010 geplant.
Wollen die Tour im July fahren. Sind schon gespannt.
Dies Seite ist sehr informativ uns hat fast alle Info über diese Tour gesammelt. Toll
Super seite
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