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Alpencross 2005 - Von Landeck zum Gardasee Der Sommer 2005 war mehr als verregnet. Lange stand es nicht fest, ob wir überhaupt fahren können. Große Teile unserer Tour zwischen Garmisch und Ischgl waren von den Sturzfluten weggeschwemmt worden ... also gingen Yenni, Olaf und ich nur ein verkürztes Programm an Diese Tour hat die folgenden 6 Etappen:
Karten Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:
Hinweis: Natürlich habe ich nicht das gesamte Program aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte. Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt! GoogleMap Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 1087 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt! Ich hatte damals noch kein GPS-Gerät - deshalb ist der track zu dieser Tour "handgezeichnet". Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren. Hier gibt es Infos zu allen waypoints dieser Tour: Waypoinlist |
Tour Datum: 17/09/2005 Besucher heute : 1
gestern : 0
gesamt : 263 seit 09.2009
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Touren in der Nähe
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Beschreibung Hier die Beschreibung der einzelnen Etappen |
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Etappe 1: Landeck - Inntal - Kajetansbrücke - Sur En* ⇒55km; ∠586Hm; Θ0:20h |
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...mit dem Zug geht es von Garmisch nach Landeck. Die erste Etappe mussten wir leider ausfallen lassen, da aufgrund der sintflutartigen Regenfälle im August die halben Alpen unpassierbar geworden waren. Mittlerweile regnete es zwar nicht mehr, aber es war halt schon Ende September und dementsprechend kalt geworden. Der erste Tag war eigentlich nur zum einrollen ... von Landeck durch's Inntal auf gemütlichen Radwegen und Nebenstrassen bis zur Kajetansbrücke, wo man ins Unterengadin abbiegt. Wir schlagen uns mangels Karten etc. abseits der Strasse auf einem immer abenteuerlicher werdenden Weg auf dem orografisch linken (sprich: falschen) Ufer durch bis Sur En.
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Etappe 2: Sur En - Val d'Uina - Col de Sesvenna* - Laatsch - Sta. Maria ⇒38km; ∠1627Hm; Θ1:30h |
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Das Stück bin ich zwar schon im Juli gefahren, aber da damals das Wetter nicht berauschend war, hatte ich gehofft, das ganze auch mal bei Sonne zu sehen ... Pech gehabt, denn ab der Uina Dadaind Hütte (1.780m) liegt Schnee! Na egal - Hauptsache wir hatten am Abend vorher gut gegessen ... lecker Wild und guten Rotwein. Na Gottseidank sind da weder Olaf noch Yenni Kostverächter und in der Woche wird noch so manches gute Stück Wild erlegt... Olaf hatte diesmal 2 bikes aus der Redaktion mitgebracht ... zum "testen". Das neue Giant Trance und ein Centurion Backfire LRS Carbon. Anfangs fahr ich das Giant - aber das gute Stück kann mich nicht begeistern. Weder gefällt mir die Geometrie optisch, noch sitze ich irgendwie richtig auf dem teuren Stück. Aber einem geschenkten Gaul ... Oben auf dem Plateau am Schliningpass geht es durch 10cm Neuschnee - auch mal was anderes. Die Abfahrt wie beim letzten Mal im Schnelltempo. Viel Schotter aber auch schöne Strecken mit kurzen trails. Im Vinschgau angekommen biegen wir diesmal nach Westen ab und fahren das Val Müstair bis Sta. Maria hoch. Hier war ich auch schon mal zum radeln - damals war das der Ausgangspunkt der bike gourmet tour durchs Engadin. Ganz so feudal lassen wir es uns diesmal nicht geben - aber das ein oder andere Glas Rotwein am Abend geht schon immer.
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Etappe 3: Sta. Maria - Val Mora - Lago Fraele - Passo Verva* - Grosio ⇒66km; ∠1377Hm |
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Es geht los mit der langen Auffahrt ins Val Mora. Bei Sonne wäre das sicher ein super Stück Natur hier oben ... so ist es einfach kalt und zugig. Wird Zeit, daß wir nach Süden kommen. Olaf hatte mittlerweile mit mir das Radl getauscht - er mochte das Centurion nicht. Lag wohl mit daran, daß es eine kernige XTR Übersetzung hatte, und ihm einfach 1-2 Zähne am großen Ritzel gefehlt hatten. Also darf ich heute das gute Stück fahren. Und was soll ich sagen: Liebe auf den ersten Blick! Das sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Genau mein Rad ... abgesehen von der Tatsache, daß es über €3.500,- kosten soll. Na ja, dann halt nicht... Nach dem Lago Fraele biegen wir nach Westen ab und fahren weiter in Richtung Passo di Verva (2.301m). Über das Stück hatte ich kaum was googeln können und wir wussten nicht wirklich, was uns erwarten würde. Aber man kann den Pass fast zu 100% fahren - zuerst Asphalt und bald nur noch Schotter. Oben angekommen stehen wir im Regen - das mit der Sonne scheint einfach nicht zu klappen. Also gleich wieder auf die Räder und im Galopp die holprige Schotterpisten runter bis Grosio.
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Etappe 4: Grosio - Passo Foppa* - Vezza d'Oglio - Passo Tonale - Dimaro ⇒69km; ∠2414Hm |
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Hinter Grosio wartet der Passo Foppa auf uns. Das war mal eine Giro-Etappe. Man sieht die Schriften noch überall auf der Straße. Aber auf Asphalt ist so ein Pass einfach tierisch langweilig. Oben angekommen versuch ich, Olaf und Yenni Vertrauen in meine Variante einzuflößen. Ich hatte bei IBC von dede einen Tipp für die Abfahrt bekommen: nach dem Passo Foppa nicht über die Straße runter sondern am Passo del Mortirolo vor dem Albergho links in Richtung Mte Pagano. Man fährt dann die Strasse am Hang entlang rauf bis kurz nach einer schwindligen Malga. Dort - am höchsten Punkt unterhalb des Pianaccio - links auf den Schotterweg abbiegen und dem Weg bis zur Nuova Malga Val Bighera folgen. Am Bauernhof vorbei und dem rot-weißen Zeichen (Weg 3) folgen. Das ist ein wilder Karrenweg durchs Val Paraolo , der einen wieder runter bis nach Vezza d'Oglio bringt. Absolut lohnenswerte Variante! Den Passo Tonale wollten wir uns sparen, da es eh nur wieder über Asphalt rauf geht - deswegen die Altherrenvariante mit dem "Taxi" bis rauf auf den Pass. Richtige Taxis gab es nicht, aber ein Kollege in der Bar erklärte sich bereit, uns 3 mit Rädern für schlappe €100,- mit seinem Kombi (ohne Radständer) bis auf die Passhöhe zu fahren. Das nenn ich Radbegeisterung! Von der Passhöhe geht es dann über einen super Trail runter ins Val di Sole. Ab Ossana dann Radwege bis Dimaro.
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Etappe 5: Dimaro - Madonna - Rif. Graffer* - Pso Bregn da l'Ors - Rif. Brenta ⇒40km; ∠2135Hm |
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Heute geht es quer über die Brenta. Wenn man einmal damit anfängt ... morgens sind wir so kalt, daß wir beschließen, von Dimaro bis hoch nach Madonna di Campiglio das Hotel-eigene shuttle zu nehmen - auch schon egal. Ab Madonna geht es dann wieder kurbelnderweise auf den Versorgungswegen unterhalb der Gondel hoch bis zum Rif. Graffer - endlich ist sowas wie Sonne zu sehen. Der Blick von hier oben auf die Brenta ist unglaublich. Die Abfahrt in Richtung Süden (Weg 382) ist mehr als spektakulär - steil und technisch nicht ohne ... und ein Heidenspass. Hinter dem Rif. Vallesinella geht es an den Wasserfällen vorbei immer weiter Richtung Süden. Dann wieder bergauf durchs Val d'Agola bis zum Lago di Val d'Agola. Hier gibt's erst mal Photosession für Olaf. Anschließend geht es nochmal knackig bergauf zum Passo Bregn de l'Ors. Übernachtung ist im Rif. Brenta. So langsam kommt Garda-feeling auf...
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Etappe 6: Albergo Brenta* - Ponte Arche - Val di Lomasone - Riva ⇒43km; ∠368Hm |
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Eigentlich wollten wir ja am letzten Tag nur noch ausrollen - Yenni wollte frühzeitig in Riva sein, da Birgit und Jarno dort schon auf uns warteten. Aber das Stück zog sich nochmal elendig lange hin. Vom Rifugio erst mal über Schotter und viel Asphalt im Regen bis Ponte Arche. Dann zum guten Schluss die letzte Abfahrt von Tenno runter nach Riva: einfach schön ... endlich geschafft, wir sind da! Das Fazit: mistiges Wetter - dafür diesmal kaum geschoben.... und das Centurion schau ich mir noch mal genauer an
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Kommentare Alle Kommentare zu dieser Tour
möchte die zweite Hälfte in die diesjährige Transalp einbauen - danke für die Bereitstellung
wieso laden sich Leute aus gut Stockholm, ReykjavÃk und Japan ausgerechnet diese Tour runter????
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