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Rund um die Plose - Zum Törggelen in Südtirol Rund um die Plose zum Saisonausklang ... was kann es schöneres zum Saisonende geben, als nochmal mit dem Radl bei dem denkbar schönsten Wetter eine kleine Runde in Südtirol zu machen? Da Johannes und Stephan mich haben hängen lassen und den nachmittag lieber bei einem Glasl Wein auf der Terrasse der Schatzerhütte verbracht haben, musste ich halt alleine los. Auch wenn es mir erkältungsmässig dreckig ging, wollte ich doch auf jeden Fall die letzte Chance wahren, in dem Jahr nochmal mein neues Radl auszuprobieren... Vom Panorama her eine der absolut schönsten Touren, die ich je gefahren bin.. Karten Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:
Hinweis: Natürlich habe ich nicht das gesamte Program aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte. Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt! GoogleMap Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 673 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt! Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren. Hier gibt es Infos zu allen waypoints dieser Tour: Waypoinlist |
Tour Datum: 31/10/2009 Besucher heute : 1
gestern : 0
gesamt : 120 seit 09.2009
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Rund um die Plose 23km; 1118HmDas einzige Problem bei der Planung war, wie die ersten 200Hm zu machen? Von der Schatzerhütte führt - ausser aussenrum auf der Strasse zu fahren - kein vernünftig radelbarer Weg rauf zur Plose ... also dann halt die diretissima! Zuerst von der Schatzerhütte (1984m) ein Stück auf dem Gampenwiesenweg nach Osten bis unterhalb des Gablers. Dann das Radl schultern und für ca. 150Hm entlang dem Plosach-Bach über die Wiesen senkrecht rauf bis man an der Aferer-Alm (2336m) auf den nächsthöheren Weg trifft. Zwar nicht elegant aber effektiv, denn von dort kann man dann gemütlich leicht abfallend auf dem Versorgungsweg rüber ins Plose-Skigebiet rollen. Im Skigebiet ziehen sich dann die Versorgungswege rauf zur Plosehütte (2446m)und weiter zum M.Telegraph (2486m). Der Ausblick von hier oben ist einfach atemberaubend ... man hat die ganze Pracht vor sich: vom Rosengarten im Süden, über die Brenta und - hinter den Sarntaler Alpen rausspitzelnd - Teile des Ortlermassiv im Westen dann weiter die Texelgruppe und die Pfunderer Berge im Norden. Dann noch ein paar Spitzen von den Zillertaler Freunden und als glohreichen Abschluss die Fanes mit dem Heiliggeistkofel im Osten ... ach ja: etwas begrenzt wird der Rundumblick nur vom Peitlerkofel und der Geislergruppen im Süden... ist aber nicht weiter schlimm, oder Doch genug der Sentimentalität: vom höchsten Punkt der Runde geht es vom Plateau des Telegraph mit irrem Ausblick auf den 6er-trail steil runter in Richtung Plosescharte. Was für ein Ausblick: wenn ich nicht alleine unterwegs wäre hätte ich sicher jemanden vor geschickt, um das richtig auf Bildern einzufangen. Der trail zieht sich auf dem schmalen Kamm zwischen Eisacktal und Lüsener Tal über die knochentrockenen Matten. An einem guten Tag hat der trail sicher S3 ... mit dem Schnee und Eis drin war es dann heute eher S4 und mir dann doch reichlich zu viel - ich hab die ersten 50Hm geschoben. Auch weiter hinten runter zur Plosescharte (2219m) dann wieder schieben, denn ich war an dem Tag nicht der Held. Ab der Plosescharte dann etwas gemütlicher das letzte Stück bis zur Ochsenalm (2085m). Zurück ging es auf dem W30/Brixener Höhenweg wieder bis ins Skigebiet an der Geislerhütte. Der Weg geht immer leicht bergauf und ist ein wirklich schönes Stück Weg mit tollen Ausblicken. Wenn man noch mehr Lust/Zeit hat, kann man dann noch auf dem 4er-trail bis runter nach St.Andrä (800Hm mehr) und von dort entweder mit der Gondel oder durch den Wald wieder rauf zur Geislerhütte. Ich hab es gemütlicher angehen lassen und bin weiter bis zur Geislerhütte. Zum Schluss ging es dann noch recht lustig ab der Rosshütte über Stock-und-Stein auf der Skipiste wieder runter zur Schatzerhütte ... Fazit: in der Jahreszeit eine perfekte Runde - da sind kaum Wanderer unterwegs. In der Hochsaison sollte man besser die Finger davon lassen, da man sich mit dem Rad auf dem Weg6 und Weg30 sicher keine Freunde macht.
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